Hilfe gegen Husten

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Beitrag des Users FoX1337

Leider gehört zu einer Erkältung meist auch Husten. Hier die besten Tipps gegen Husten, egal ob er trocken oder verschleimt ist.

Tagsüber nervt Husten beim Sprechen, Nachts wir er schlimmer und raubt einem den Schlaf.

Leider gehört Husten, wie auch Schnupfen, zu einer klassischen Erkältung. Er entsteht durch Erkältungsviren, die in die Schleimhaut von Nase und Rachen eindringen und diese entzünden. Als Folge fängt die Nase an zu laufen und der Hals kratzt.

Mittel gegen trockenen Reizhusten

Manchmal fühlt sich der Husten nur wie ein Kratzen im Hals an und man muss nicht richtig Husten, sondern eher Hüsteln oder sich ständig Räuspern. Ein sehr unangenehmes Gefühl. Die Kehle fühlt sich staubtrocken an und permanentes Schlucken hilft auch nicht mehr, selbst trinken bringt nur eine kurze Linderung.

In diesem Zustand ist die Schleimhaut bereits derart angeschlagen, dass sich ein lästiger Hustenreiz einstellt. Ärzte sprechen von einem trockenen Reizhusten. Sobald man diesen Zustand kennt, weiß man was gemeint ist.

Im normalen Verlauf der Krankheit geht ein solch trockener Husten, nach ein paar Tagen, in verschleimten Husten über. Das körpereigene Immunsystem bewirkt, dass die Schleimhautzellen im Atemtrakt vermehrt Sekret absondern. So entsteht ein Schleim, der den unter anderem eliminierte Viren enthält und diese werden dann per Hustenreflex nach außen befördert.

Am Anfang und bei leichtem trockenen Husten, kann man sich mit Tees und Lutschbonbons helfen. Reicht dies nicht aus, sollte man auf ein hustenstillendes Mittel zurückgreifen.

Es gibt zum einen pflanzliche Hustenstiller wie Eibisch oder Spitzwegerich. Zum anderen gibt es in der Apotheke auch rezeptfreie synthetische Wirkstoffe. Gerade wenn Patienten nachts stark husten müssen empfehlen Ärzte Hustenstiller. Da sollte man sich nicht lange quälen, sondern zugreifen.

Mittel gegen verschleimten Husten

Hat man einen verschleimten Husten, ist das Ziel den Schleim abzuhusten. Hustenstiller oder Blocker sind dann völlig kontraproduktiv. Diese unterdrücken den Hustenreiz und halten damit den Schleim in den Atemwegen zurück.

Dieser sitzt dann in den Bronchien fest und kann sie verstopfen. Das führt natürlich zu Atemnot und kann auch eine bakterielle Infektion mit zur Folge haben.

Bei verschleimten Husten wird generell geraten viel zu trinken, denn das verflüssigt zähen Schleim und setzen Sie tagsüber auf einen Hustenlöser.

Als natürliche Hausmittel bei verschleimtem Husten gelten hierbei Präparate aus Heilpflanzen wie Thymian, Schlüsselblume und Efeu. Durch ihre Sekrete wird der Schleim verstärkt abtransportiert und so der Husten gelöst.

Man kann auch mit ätherischen Ölen oder einer Kochsalzlösung inhalieren. Dies hilft auch den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Übrigens nicht gleich ungeduldig werden. Husten kann eine ganze Weile anhalten. Auch wenn die Erkältung bereits abgeklungen ist, kann der Husten noch bis zu 4 Wochen andauern.

Es ist einfach so, dass die angegriffene Bronchialschleimhaut einige Zeit braucht, bis sie sich wieder erholt hat.

Will der Husten gar nicht verschwinden, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden – spätestens nach zwei Wochen! Der sollte dann genauer abklären, was hinter den Beschwerden steckt.

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